Morgens auf der Suche nach Fruehstueck. Durschwitzt wandern wir durch die Stadt, ohne ein richtiges Ziel zu finden. Auf der Suche nach Kaffee ueberlegen wir kurz, thailaendisch zu Fruehstuecken. Aber die Reissuppe am Morgen schaffen wir einfach nicht. Noch immer nicht.
Stunden spaeter und endlich vom Kaffee gestaerkt geht es direkt in den Park. Erst am Nachmittag bemerken wir, dass hinter unserem Park noch viel schoenere Gruenflaechen liegen. Diese sind jedoch von der Sittenpolizei bewacht. Als sich ein junges Thai-paerchen zu Nahe kommt, ertoent die Trillerpfeife des Mannes in Schwarz. Fast wie beim Fussball. Das Paar kommt mit einer Verwarnung davon. Haarscharf an der gelben Karte vorbei. Skuriles Thailand, immer fuer eine Ueberraschung gut.
Wie auch auf der Luxustoilette. Dort schwimmen Zitronenscheiben im Pissoir. Ausserdem muss man vor dem Eintritt die Schuhe wechseln. Nur mit ‘Haeuslschuhen’ darf man hinein.
Nach obligatorischem Tempelbesuch finden wir zufaellig in einer windigen Nebenstrasse ein Restaurant mit schwimmendem Gastgarten. Direkt am Fluss. Wir essen Fisch mit Knoblauch, das einzige Gericht, dass uns der Wirt anbietet. Vermutlich auch deswegen, weil sein Englisch nicht fuer recht viel mehr reicht. Und fast schon kitschig bekommen wir wieder ein spitzen Essen serviert. Verdammt viel Knoblauch (teils noch ungeschaelt), riesiger Fisch, unglaublicher Geschmack. Noch dazu mitten am Fluss.
Unbezahlbar, denkt man. 200 Baht.