In Bangkok starten wir wie ueblich. Der Zug zum Airport ist noch immer nicht fertig; Nina gibt den falschen Code beim ATM ein, ich will auf der Fahrerseite ins Taxi einsteigen. Jedes mal das Selbe.
Es ist Vormittag und noch dazu Freitag, darum der Stau; will uns der Taxifahrer erklaeren. Wir koennen uns nicht vorstellen, dass zu irgend einer anderen Zeit in Bangkok einmal kein Stau waere.
Wie in vielen Taxis sind auch in unserem oben an der Decke mit den Fingern weisse Linien gemalt. “Religious – for Luck”, so der Taxler. Nach einer Stunde Fahrt zahlen wir 300 Baht (1 Euro sind in etwa 50 Bath. Merken!)
Eigentlich wollten wir ja sofort raus aus Bangkok. Raus aus dem Laerm, Stress und Dreck der Grossstadt! Wir sind aber so erschoepft, dass wir doch entscheiden eine Nacht in der Metropole zu verbringen.
Wir uebernachten in der Soi Kasem San. Nicht Khao San. Dort bleiben wir im Reno Hotel, wo sie immer nur mehr ein Zimmer frei haben. Und jedes Jahr in einer hoeheren Kategorie. Heuer wirds eine Minisuite. Exakt das gleiche Zimmer wie im Vorjahr. Aber eigentlich ist das egal. Hauptsache: Schlafen.
Abends essen wir noch beim Thailaender um die Ecke. Weltklasse Essen! So wie fast an jeder Ecke in Bangkok.