Angkor

Nur Einheimische duerfen in Angkor mit Mopeds umher fahren. Offiziell wegen der Sicherheit.
Da die Tour mit dem Rad bei etwa achtundreissig Grad im Schatten doch ein wenig anstrengend werden koennte, waehlen wir ein TukTuk; samt Botum – dem Chauffeur. Zum Glueck kann Botum zwischen den Fahrten, waehrend wir die Tempel besichtigen, seiner Lieblingsbeschaeftigung nachkommen: Schlafen.


Botum in Action

Wir, auch muede, besichtigen die verschiedensten Tempel. Jeder anders, jeder auf seine eigene Weise beeindruckend. Angkor, die gesamte Tempelstadt, definitiv ueberwaeltigend. Man koennte hier Wochen verbringen.
Uns reichen vorerst wenige Stunden.


Die Tempel in Angkor

Nach kurzer Mittagspause wendet sich das Blatt: Botum putzmunter – wir saumuede.
Deswegen entscheiden wir, nur noch einen Tempel zu besichtigen, den Eastern Mebon. Dieser hat pro Etage an jeder der vier Ecken einen grossen Steinelefanten zu stehen. Ausserdem wird er eher selten besucht. Fuer uns der ideale Abschluss der Tour. Jetzt, wo Botum erst richtig in Fahrt gekommen waer.


Eastern Mebon

Am Abend gehts zum Chinesen. Bevor wir ins Bett kriechen wollen wir noch Fruehlingsrollen.

Morgen schon wieder Meer, jetzt aber richtig.

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Kep – PP – Siem Reap

Wir fahren mit einem Taxi auf einem richtigen Cambodian Highway.


Viehtransport in Kambodscha

Es geht nach Phnom Penh. Zum Flughafen.
Dort angekommen klappt alles. Wir bekommen sofort ein Ticket nach Siem Reap. Vermutlich deswegen, weil auf der Rechnung das Datum von gestern steht (Vorher hatten wir irgendwo gelesen, dass man Flugtickets in Kambodscha zumindest am Vortag loesen muss).
Raus auf die Rollbahn, dann der erste Schock. Ein Propellerflugzeug. Vor Wochen dachte ich noch, niemals in solch eine Maschine zu steigen. Doch kambodschanische Highways veraendern.
Vor Mittag landen wir sicher in Siem Reap.
Hier faellt aber der Guesthousetipp von Kompong Cham ins Wasser. An der Adresse steht diese Unterkunft nicht (mehr?), auch die Telefonnummer existiert nur am Papier.
So bringt uns der Taxilenker zu einem anderen Guesthouse, das wirklich in Ordnung ist.


Warnung im Coconut Lounge Guesthouse

Bei Sonnenuntergang besichtigen wir Angkor Wat und sind schlichtweg begeistert.


Angkor Wat

Die Eindruecke, die man hier sammelt sind schwer in Worte zu fassen. Die riesigen Tuerme, die bis ins Detail verzierten Waende, die einzelnen Etagen. Alles Zusammen sprengt jegliches zuvor Gesehene. Fantastisch.


Angkor Wat – die Details

Noch sind wir nicht ganz vom Essen in Phnom Penh geheilt, aber jetzt weiss ich wenigstens wie die Asiaten am WC das so machen. Ohne Papier.

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Kep II

Heute ist unser erster Tag seit langem ohne Busfahrt. Kein Holpern und Rattern in Sicht. Dafuer rumoren die Baeuche. Das Essen aus Phnom Penh raecht sich. Wir verlieren jegliche Haerte im WC.

Auf der Suche nach dem Strand (zur Erinnerung: Kep = Badeort) finden wir ein Fischerdorf, einen lange Meerpromenade, Steine en masse und einen ziemlich grossen Betonkrebs. Ok, es gibt auch einen itzekitzekleinen Sandstrand, aber sonst nur Steine. Hier sind ja die Buchten und Straende fester als die Strassen.


Der Strand in Kep

Zurueckgekommen am Guesthouse entscheiden wir spontan, morgen den Badeort (“Ort” ja – “Bade” nein) wieder zu verlassen. Wir haben Sehnsucht nach der Schoen- und Lockerheit von Thailands Straenden. Dort wollen wir auch hin. Leider liegt aber noch das Laerm und Schmutzmonster Phnom Penh dazwischen. Ausserdem wollen wir vorher noch nach Angkor. Weil Kamboscha ohne Tempel geht nicht.

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Kep

Frueh morgens mit dem Bus nach Kampot. Von dort wollen wir weiter nach Kep. Wir haben uns gegen Sihanoukville entschieden, da dies eine touristische Hochburg und Kep ein kleiner ruhiger Badeort sein soll. Komischerweise (oder fuer Kambodscha standard?) faehrt der Bus eine komplett andere Route. Er biegt an einer kleinen Seiten(-schotter-)strasse ab, um mitten in der Pampa jemanden aussteigen zu lassen. Quasi Haltestelle on demand. Und ploetzlich erscheint links von uns das Meer. Und es ist natuerlich (wer hat immer das Glueck?) : Kep.
Natuerlich steigen wir aus und sparen uns erstens Kampot und zweitens den Transfer von dort hierher.
Der Ort hier ist voellig ausgestorben, hier ist unter der Woche rein gar nix los, jedoch am Wochenende sollen sich hier die Einheimischen tuermen. Trotzdem nerven die Motofahrer. Das gehoert wohl zu Kamoboscha.

Auch in unserem Guesthouse ist es ruhig, es gibt auch waehrend des Tages keinen Strom. Sandstrand haben wir noch keinen gefunden. Aber Kep soll ja ein Badeort sein, deshalb muss es doch einen Strand geben.

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Kompong Cham – Phnom Penh

Frueh morgens verlassen wir unsere Kammer des Schreckens. Wir wollen so schnell wie moeglich ans Meer.
Da in Kambodscha alle Wege nach Phnom Penh fuehren, muessen wir zuerst dort hin. Am hiesigen Busterminal kaufen wir uns ein Ticket in die Hauptstadt. Der naechste Bus ist voll, unserer geht um 10:30 Uhr. Drei Stunden Zeit totschlagen.
In einem chinesischen Hotel mit ausschliesslich kambodschanischen Gaesten essen wir zwei Europaer erst mal ein amerikanisches Fruehstueck. Nach so viel multikulti wandern wir zurueck zum Mekong, dort wollen wir vor der Fahrt ein bisschen relaxen.
Natuerlich sind wir sogleich von ein paar TukTukfahrern umzingelt. Zwei Barang mit Rucksack = $$$. Da mit uns heute eher kein Geschaeft zu machen ist, suchen sie ein anderes Opfer. Und sie finden einen Affen auf dem Baum. Zwar gibts fuer den auch kein Geld, aber man koennte ihn doch abschiessen versuchen. Erst fuettern sie ihn aber noch, sie werfen Essbares hinauf. Der Affe faengt und frisst. Doch dann fahren sie schwereres Geschuetz auf. Mit Steinen, Nuessen und Teilen von Kokosnuessen wollen sie den Affen herunterschiessen. Da TukTukfahrer an sich ja eher selten das richtige Ziel treffen, misslingen die Angriffe. Jetzt muessen wir wieder herhalten, ein Chauffeur gibt uns Hotelempfehlungen fuer Siem Reap, falls wir dort hin kommen sollten.

Kurz vor zehn wieder zurueck zur Busstation. Wir zeigen unsere Tickets und fahren mit dem Bus um Punkt 10:00 Uhr ab. Eine halbe Stunde zu frueh. Uns solls recht sein.

Nach eineinhalb Stunden cambodian Highway Zwischenstopp. Hier jausnen viele, wir aber nicht. Nicht weil wir keinen Hunger haetten, sondern nach gekochten Muscheln, frittierten Froeschen und gebratenen Spinnen – die es hier im Angebot gibt – haben wir einfach nicht mehr so viel Appetit.

Kurz vor der Ankunft in Phnom Penh, entscheiden wir, heute eine Ruhepause einzulegen. Die Strapazen der letzten Tage machen uns schon ein wenig zu schaffen, so wollen wir eine Ruhepause einlegen.

Schon in der Stadt angekommen, der Bus aber noch rollend, tobt am zentralen Busterminal bereits eine riesige Meute wilder TukTukfahrer und Schlepper. Die Touristen im Bus werden die Opfer sein. Bloederweise sind wir die einzigen Weissen im Bus. Je weniger Opfer, desto haerter der Kampf.
Im Getuemmel entscheiden wir uns fuer einen Fahrer, sind froh das Handgemenge hinter uns zu haben. Und schon will uns der Fahrer waehrend der Fahrt drei andere Unterkuenfte aufschwatzen, was wir natuerlich nicht zulassen.


Phnom Penh, wenig Verkehr

Das Zimmer bezogen, gehen wir mit leeren Maegen in ein nahe gelegenes Restaurant. Zum ersten mal folgen wir einer Ess-empfehlung aus unserem Reisefuehrer. Wir werden es noch bitter bereuen.

Mit wieder aufgefuellten Baeuchen schlendern wir noch etwas durch die Stadt, wo uns jeden Meter irgendwer was aufschwatzen laesst. Nicht mal zu Fuss kommt man hier in einem anstaendigen Tempo vorwaerts ;) .

Richtig ruhig wirds erst im Zimmer. Morgen Meer!

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Die unendliche Reise

Sieben Uhr Tagwache.
Heute wollen wir nach Stung Treng in Kambodscha, das laut Reisefuehrer drei Stunden von uns entfernt ist.
Vorher muessen wir uns noch unbedingt den “international Waterfall” anschauen. “International special Waterfall. Lao, Cambodia and Vietnam, international!”, so Mr. Phoumi. Wie er auf Vietnam kommt, wissen wir nicht so recht, vielleicht weil der Mekong in etwa siebenhundert Kilometern auch mal nach Vietnam fliesst? Aber auf jeden Fall international und Waterfall.
Den wirklich internationalen Wasserfall abgehakt, gehts endlich weiter zum Grenzuebergang Don Krolor (so glauben wir).
Mitten im Wald reisen wir an einer kleinen Holzhuette aus Laos aus. Plus zwei Dollar overtime fee (Sonntag).
Gleich danach geht es mit schwerem Gepaeck fuenfhundert Meter im Fussmarsch durch den Wald. Nur auf dem Weg ist eben kein Schatten.
Bei der Einreise in Kambodscha stehen wir dann vor einem Problem:
Beamter: “No entry without Visa”
Wir: “But Don Krolor Visa on arrival!”
Beamter: “Yes.”
Wir: “What’s the problem?”
Beamter: “Here not Don Krolor, Don Krolor 13 km away!”
Juhu. Falscher Grenzuebergang.
Irgendwier muessen wir aber nicht wieder in Laos einreisen, sondern fahren mit dem fuer mehrere Minuten verschollenen Busfahrer auf Waldwegen die 13 km nach Don Krolor. Vermutlich auf kambodschanischer Seite. Nach mehreren Minuten Fahrt im Niemandsland kommen wir dann doch in Don Krolor an, wo sich die Grenzbeamten schon etwas wundern, warum wir aus Kambodscha kommend nach Kambodscha einreisen. Aber es ist dann spaetestens mit dem Gedanken an den overtime fee ($$$) natuerlich in Ordnung. Visa, Einreisestempel, alles kein Problem.

Wir erreichen Stung Treng nach 50 Minuten, die Strasse war gluecklicherweise schon fertig. Dort entscheiden wir aber spontan noch etwas weiter zu fahren, unser neues Ziel heisst Kompong Cham.


Stung Treng – Irgendwo im Nirgendwo

Nach etwa 100 km Fahrt machen wir ploetzlich halt. Wir haben einen Platten. Gott sei Dank, haben wir einen Reservereifen dabei. Der Busfahrer scheint das schon oefter gemacht zu haben und wechselt das Rad.


Hier ist die Luft draussen

Minuten danach macht der frische Reservereifen Probleme, auch hier ist die Luft draussen. Jetzt heisst es warten. Der Reifen kommt mit einem Bus aus Kratie, eine Stunde warten wir hier mitten im Nirgendwo. Nach zweiter Reparatur erreichen wir Kratie, dort wird Bus und Chauffeur ausgewechselt und noch mal Pause gemacht.

Mit besserem Bus fahren wir auf viel schlechterer Strasse weiter suedwaerts. Teer oder Schotter sind hier ein Fremdwort, rote Erde trifft hier eher auf die Strasse zu. Darum gibts auch keine ebene Fahrbahn, sonder ausschliesslich Schlagloecher. Die drei Asiaten hinter uns scherzen: “cambodian Highway”.

Doch die Eindruecke abseits der Strasse beeindrucken sehr – kambodschanisches Landleben im Sonnenuntergang.

Endlich erreichen wir Kompong Cham, es ist 22:00 Uhr. Dort kommen wir in einem schaebigen Guesthouse unter, doch die eine Nacht werden wir durchstehen.

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Don Khong

Heute starten wir in Richtung Si Phan Don. In diesem Gebiet bildet der Mekong viele Inseln, deshalb der Name (viert tausend Inseln).

Frueh morgens uebersetzen wir in einem Songthaew sitzend mit einer Faehre den Mekong. Auf dem Fluss wollen uns fuenf Maedchen Getraenke, Kaugummis und was auch immer sonst noch verkaufen. Anfangs laestig, wird es aber im Laufe der Fahrt immer lustiger, die Maedchen finden Gefallen an der Musik aus Ninas Ohrstoepsel und kichern wie am Spiess. Obwohl man am Spiess eigentlich nicht kichert. Egal, als wir ihnen dann noch zwei Haargummis und einen Stift schenken sind sie total aus dem Haeuschen.


Fruehstuecksverkauf auf der Faehre


Wir verkaufen Kaugummis und Getraenke

Wir verabschieden uns von den Maedchen und der Faehre, nur wir und der Songthaew ziehen weiter nach Si Phan Don. Nach zwei Stunden wechseln wir auf ein kleines Boot, dass uns auf die groesste der viertausend Inseln, Don Khong, bringt. Wir beschliessen die restlichen dreitausendneunhundertneunundneunzig nicht zu besichtigen, es geht sich vermutlich nicht mehr aus.

Im Restaurant am Mekong entscheiden wir uns gegen den Magic Don Khong Shake und fuer die prima leckere Fischsuppe.


Si Phan Don

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Champasak

Laos ist das Land der Fruehaufsteher. Auch unser Wecker laeutet um 6:45, weil uns um 07:30 ein Moto zum Pier bringt.

Um Acht starten wir mit dem Bott in Richtung Sueden. Unser Ziel Heisst Champasak. Das Wetter heute ist eher schlecht: bedeckter Himmel, Wind. Fuer uns bedeutet das eine etwas unruhige Fahrt am Mekong. Vom Regen bleiben wir gluecklicherweise verschont, was nicht bedeuten soll, dass wir trocken bleiben. Wenige Wellen sind einfach zu hoch, Mekong-wasser spritz ueber die Schiffskante herein ins Boot. Das bedeutet Arbeit fuer mich; ich schoepfe mit einem geteilten Plastikkanister das Wasser wieder raus in Richtung Mekong.


Fischerboot am Mekong

Nach etwa zweistuendiger Fahrt denken wir schon planmaessig unser Ziel zu erreichen. Doch der Kaptiaen weiss es besser. Er haelt nur um die Haelfte der Ladung, also fuenf Traveller, in ein zweites Boot umzuladen, da wir bei diesem Wellengang seiner Meinung zu gefaehrlich unterwegs sind und zu tief laegen. Und der Kapitaen hat immer Recht.
Nach Ueberwindung der haarigen, engen Stellen, geht die Reise mit nur einem Boot weiter. Umsteigen natuerlich am Fluss, klaro.

Mit hundertprozentiger Verspaetung kommen wir zwei Stunden zu spaet in Champasak an. In der “Stadt” wollen wir erst Geld wechseln und danach das Wat Phou besichtigen. Wir waehlen das Rad als Transportmitteln, bei diesen milden Temperaturen wohl heute das beste Fortbewegungsmittel.
Champasak fasziniert uns auf den ersten Blick: Eine etwa fuenf Kilometer lange “Hauptschotterstrasse”, an der sich einfachste Haeuser reihen, bildet die ehemalige Koenigsstadt.


Champasaks Hauptstrasse


Der Buddha, direkt daneben

Hauptstrasse muss hier genauer erklaert werden: Eineinhalbspurige Strasse, die zum Grossteil von Fussgaengern, Radfahrern, Motorraedern, einigen wenigen Autos, Kuehen, Hennen und Hunden benuetzt wird. Und es gibt einen Kreisverkehr im Ortskern. Hier fuehrt die einzige Seitenstrasse (aus roter Erde, kein Schotter mehr) der Stadt zurueck zur Bank(-garage).
Dort wollen wir Geld wechseln, leider wir aber die Bank gerade geschlossen, wir sollen in 2 Stunden wieder kommen (Die angeschlagenen “Working Hours” sagen natuerlich nichts von der Mittagspause).
Wir radeln ohne Kip in der Tasche in Richtung Wat Phou, das 10 km entfernt liegt. Wat Phou ist eine Ruine im Prae-Angkor Stil, die am Fuss eines Berges liegt.


Impressionen vom Wat Phou Champasak

Am obersten Punkt der Ruine bewundern wir neben der Ruine selbst und den Buddhastatuen auch noch den fantastischen Ausblich ins Landesinnere.

Ins Selbe brechen wir auch auf, 10km zurueck zur Bank. Wir brauchen Kip. Mehrere hunderttausend mindestens.
Ich betrete die Bank mit meinem Lieblingssatz: “I hob an hunger und an Durscht und keinen Blaera, ich bin der boese Kassenentleerer.”.
Als frischgebackene Millionaere verlassen wir die Bank. Wie Bonny und Clide.

Sechs Fische liegen auf unseren Tellern, gleich daneben der Mekong. Morgen gehts auf die Inseln.

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Pakxe

Heute gehts los Richtung Pakxe. Erster Schritt: Tokio Hotel bezahlen. Aber im Gegensatz zur Band war das Hotel durchaus ok. Mit dem 1er Bus (oder besser Songthaew) fahren wir zum Bus Terminal, wo wir ein Ticket mit dem Bus nach Pakxe kaufen. Im halbvollen Bus fahren wir bis zur Grenze wo, wir auf thailaendischer Seite problemlos ausreisen. Schwieriger wirds gleich nach der Ausreise, wir wollen ja irgendwo einreisen. Wir folgen einfach einer asiatischen Familie, sie scheinen den Weg zu kennen. Hinter einigen Baeumen und neben einer “Vetrerineal Kontamination Station” fuer LKWs finden wir die Einreisestelle in Laos. Auch das Visa klappt problemlos, wir zahlen halt extra 20 Baht “Stempelgebuehr”.

Nach etwa zweistuendiger Fahrt kommen wir in Pakxe an und beziehen unser Guesthouse und organisieren auch gleich die Weiterreise nach Champasak morgen. Pakxe hat nicht sehr viel zu bieten, speziell heute nicht, da in Laos Tag der Frauen gefeiert wird.


Strassenszene in Pakxe


Diese Bank hat geschlossen

Somit sind die oeffentlichen Gebaeude und Banken geschlossen. Bloed fuer alle, die Geld wechseln wollen. Wir muessen leider Geld wechseln. Aber heute zahlen wir dann halt mit Baht, so Nahe an der Grenze ist das nicht so problematisch.

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Ubon Ratchathani

Frueh morgens kommen wir in Ubon an. Den Bus muessen wir uns mit drei im Vollrausch befindlichen Briten teilen. Komisch diese Typen, laestern, dass sie nicht mehr hier her kommen (obwohl sie gerade vor 30 minuten angekommen sind). Vermutlich wiel ihnen das Bier nicht schmeckt. Mir schmecken die drei nicht. Aber wir sind ja nicht wegen ihnen gekommen, deshalb koennen wir wieder kommen.

An der zweiten Haltestelle steigen wir aus, die Briten und andere Traveller werden wir heute nicht mehr sehen.

Wir marschieren an der Hauptstrasse Ubons entlang, auf der Suche nach einer Unterkunft. Ganz ploetzlich erscheint re chts Tokio Hotel. Nicht die Band, sondern die Unterkunft. Anstatt zu schreien wie am Spiess ziehen wir ins Hotel ein.


Das Original – mit Ypsilon

Nachmittags noch ein paar Besorgungen. Ein Moskitonetz zum Beispiel. Wir gehen rein in einen Laden, zwei sprechen englisch, zwei Thai. Natuerlich sprechen die beiden Verkaeufer kein Englisch, ich versuche es mit Pantomime. Die Thai-Frau reicht uns einen Zettel, ich soll zeichnen. Sie ahnt noch nicht dass Nina und ich die absoluten Activity Profis sind. Es dauert exakt acht Striche und einen Kreis oder in etwa 15 Sekunden, als alle im Shop wissen, was wir Suchen. Dann die Antwort: Not Have. Aber sie schickt ihren Sohn mit uns im Schlepptau vier Geschaefte weiter. Dort angekommen sehen wir auch schon die ersten Moskitonetze. Die wollen wir aber nicht. Noch immer im Activity Fieber gestikuieren wir wild mit der neuen Verkaeuferin. “Nein, das wollen wir nicht, wir brauchen ein eckiges.” versuchen wir mit Haenden und Fuessen zu erklaeren. Darauf sie: “Ah. You mean a moskito net. For how many person?”. Bei dem ganzen Acitvity-wahn hatten wir ganz vergessen, dass wir erstens Reden duerfen und zweitens die Verkaeuferin fast besser Englisch spricht als wir.

Den Rest des Tages verbringen wir in Ubon und sind begeistert. Begeistert von der Ruhe, begeistert von der Freundlichkeit der Kleinstadt, wir sind eben das Stadtmonster Bangkok gewohnt. Abends fuelt sich der Park, die Maenner spielen Basketball und Fussball, die Thai-Frauen vergnuegen sich mit Aerobic bei lauter Discomusik. Beeindruckend.


Ubon am Abend


Wat in Ubons Park

Wir bauen uns unser Abendmenue aus den vielen kleinen Essensstaenden zusammen. Natuerlich wissen wir selten, was wir gerade kaufen und kauen. Zwischen drittem und viertem Gang stoert uns ein Thai mit einem Elefant. Er will dass wir ihm essen abkaufen, dass er dann dem etwa zweijaehrigen Elefanten verfuettert. Wir winken ab, der Elefant hat es uns aber angetan.

Im Hotel lesen wir dann noch auf einem Sticker, dass wir im Bett weder rauchen noch buegeln duerfen. Jetzt weiss ich woran mich die Haerte des Bettes erinnert. An ein Buegelbrett.

Morgen Laos …..

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2 Tage in Bangkok

Wir verbringen noch weitere zwei Tage in Bangkok, bevor wir nach Ubon fahren. Wir sind viel im Park, dort finden wir zumindest etwas Ruhe abseits des Grossstadtrummels.


Schattenspender im Park


Schattenspender Nummer Zwei

Neben asiatischen Muskelmaennern die mitten in der gruenen Oase ihren Bizeps trainieren finden wir ausserdem ziemlich grosse Leguane, auf den ersten Blick dachte ich naturlich gleich es waer ein Krokodil. Zum Glueck haben Leguane groessere Angst vor Menschen als ich vor Alligatoren, darum schlaegt auch ein Fangversuch eines 10 jaherigen Thais fehl. Gibts halt keine Leguanledertasche zum Verkaufen morgen.


Das Reptil


Crocodile Dundee Junior

Abends geht es schliesslich mit dem Nachtzug nach Ubon, seltsamerweise sind fast ausschliesslich Thais unterwegs.

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Bangkok, erster Tag.

Wir haben bei der Hitze erstaunlich gut geschlafen, leider sind wir aber doch ein paar mal aufgeweckt worden, da in der Naehe eine Baustelle war und ein Arbeiter in der Nacht begonnen hat zu flexen (glauben wir). Aber das ist eigentlich fuer Bangkok normal.


Seitenstrasse in Bangkok

Wir fahren mit Skytrain und Metro zum Banhof, wo wir merken, dass am Montag ein Feiertag ist, als wir fragen welcher, faellt es den Thais schwer ein englisches Wort zu finden. Wir einigen uns auf einen religioesen Feiertag. Wir kaufen ein Zugticket nach Ubon, leider ist der Sleeper aber morgen voll, deshalb bleiben wir einen Tag laenger in Bangkok. Heute wollen wir sonst nicht viel unternehmen, wir entscheiden uns fuers Kino. Da brauche wir natuerlich vorher Ohropax und etwas langaermliges. Weil Bangkoks Kinos sind erstens saukalt und zweitens total laut. Was ich natuerlich im Kino nicht mithabe, sind die 2 Stunden zuvor gekauften Ohrstoepsel. Stunden spaeter versuchen wir zuhause einzuschlafen, was uns nicht so recht gelingen mag. Es ist zwar schon nach Mitternacht, trotzdem sind wir die 6 Stunden Zeitunterschied und diese Hitze noch nicht so Recht gewoehnt. Irgendwann schlafen wir aber dann doch ein, um dann nachts wieder vom Flexer kurz geweckt zu werden. Also eigentlich nur Nina, ich hoere diese Nacht nichts davon.

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Angekommen in Bangkok

Endlich sind wir da. Nach in etwa 36 Stunden Reisedauer (Auto-Zug-S Bahn-Airbus-Flughafenbus-Boeing-Taxi) sind wir endlich in Bangkok angekommen. Der neue Flughafen ist riesengross, eine Map of Bangkok finden wir trotzdem nicht. Dafuer sperren wir gleich eine Bankomatkarte (Code falsch, was leider nur in Thai Schrift da steht, und wir es damit auch nach dem dritten mal nicht lesen koennen). Aber wir haben ja noch eine und 2 Kreditkarten, also nicht so tragisch. Mit dem Taxi gehts gleich zu unserem Guesthouse, die Strasse kennt der Taxifahrer natuerlich nicht. Vielleicht war er aber auch ein bisschen irritiert, da ich wieder mal auf seiner Seite einsteigen wollte. Nach mehrminuetiger Diskussion einigen wir uns auf ein alternatives Ziel, dem MBK Center, dass nur wenige Meter vom Hotel entfernt liegt.
Ich ziehe den Pullover im Taxi wieder an, die Klimaanlage ist viel zu kalt. Nach 30 min. Taxifahrt kommen wir an und marschieren in Richtung Guesthouse. Voll bepackt und in langen Hosen und Pullover.
Nachdem wir das Zimmer belegt haben und uns erst mal umziehen goennen wir uns noch einen Snack und stellen wieder mal fest, dass man in Thailand am Besten isst. Muede lassen wir den Tag ausklingen. Endlich angekommen.

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Suedost-Asien 2007

Hurra! Endlich geht es wieder los mit einer Reise. Wir starten am Freitag 02.03.2007 in Richtung Bangkok (mit Zwischenstopp in Dubai). Hoffentlich finden wir wieder die Zeit um hier ueber die Reise zu berichten.

Also: stay tuned, bald ist es soweit…

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